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Donnerstag, 23.07.2015 (2 Jahr(e) alt)

Wer schön sein will muss leiden


Wir, die MuM- Klasse der 9b, waren im Barockschloss in Ludwigsburg um das Modemuseum zu besuchen.


Das Schloss Ludwigsburg ist eines der größten im Original erhaltenen barocken Bauwerke in Europa. Es bietet seinen Besuchern einen beeindruckenden Streifzug durch fürstliche Prunkräume aus zwei Jahrhunderten – vom Barock über das Rokoko bis zum Klassizismus.

Das Residenzschloss in Ludwigsburg wurde zwischen 1704 und 1733 unter der Herrschaft von Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg im Barockstil errichtet. Es ist eine der größten barocken Schlossanlagen Deutschlands.

Im Museum haben wir eine Führung von einer netten Frau zum Kleidungsstil in der Barockepoche bekommen.

Mode heißt übersetzt die Art und Weise sich zu kleiden. Die Übersetzung kommt aus dem lateinischen.

Es war sehr spannend und lustig. Wir haben viel dazu gelernt, zum Beispiel:

Zur damaligen Zeit wurden die Babys schon eingeschnürt um die richtige Haltung zu bekommen.

Die Prinzessinnen und Prinzen hatten keine Kindheit. Schon als Kleinkinder mussten sie die gleiche Kleidung wie die Erwachsenen tragen. Man erkannte die Hoheiten an den Häubchen, die sie trugen. Drei Stoffe waren Damen und sechs Stoffe waren die Herren. Mit oft schon 8-12 Jahren wurden die Kinder verheiratet und waren von da ab erwachsen und mussten sich auch so benehmen.

Die ganze Kleiderordnung wurde von Herzog Eberhard Ludwig bestimmt.

Je nach Anlass waren die Kleider der Frauen noch größer und breiter wie sie eigentlich schon waren. Es war sehr wichtig, dass die Frau keinen Knöchel zeigte. Denn dies war sehr unanständig, deswegen waren die Kleider auch so lang. Wenn man mal die Brust gesehen hat, war das nicht so schlimm, Hauptsache der Knöchel war bedeckt. Kommuniziert haben die Frauen mit ihren Fächern, damit haben sie auch z.B. Zeit und Treffpunkt mit ihren Liebhabern ausgemacht. Wenn dieser sie enttäuscht hat, konnten sie ihn auch vor aller Öffentlichkeit mit ihrem Fächer abservieren.

Bei den Männern waren die Waden das attraktivste. Wenn diese zu klein waren, trugen sie unter den Strumpfhosen gefüllte Lederbeutel um diese zu puschen. Im Schlafgemach waren die Frauen dann oft groß enttäuscht. Ein Zeichen für Reichtum war bei den Herren sehr viel Spitze an den Armen und viele Knöpfe, die nicht benutzt wurden. Allgemein waren die kostbarsten und teuersten Stoffe in Frankreich Seide und in England Baumwolle. Diese Stoffe wurden raffiniert bedruckt oder bemalt oder gewebt. Das war eine sehr anstrengende und beeindruckende Arbeit.

Ganz zum Schluss der Führung durften wir alle noch ein Korsette und sogenannte Unterröcke anprobieren.

Zum Abschluss waren wir dann noch in Ludwigsburg bummeln, bevor wir wieder nach Hause gefahren sind.

Alles in allem war es ein sehr schöner und gelungener Ausflug.