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Montag, 06.03.2017 (259 Tage alt)

Theateraufführung an der RSO


Am 17. Februar führte die Wiener Theatergruppe „forum theater“ an der Realschule Obersulm das Theaterstück „Andorra“ des Schweizer Schriftstellers Max Frisch auf.


Vor der Aufführung begrüßte unser neuer Rektor, Herr Daniel Grupp, die Theaterleute. Das Stück wurde anschließend mit einer Rede des Leiters der Theatergruppe eingeleitet.

Dieser teilte den Schülern in seiner Ansprache mit, dass es Rassismus, Vorurteile und Ausgrenzung immer noch genauso und überall auf der Welt gebe und rief zu Menschlichkeit in diesen schwierigen Zeiten auf.

Im Theaterstück „Andorra“ geht es um den unehelichen Sohn des Lehrers Can und der „Schwarzen“, einer Senora aus dem feindlichen Nachbarland Andorras.

Der uneheliche Sohn Andri wird von seinem Vater als Jude ausgegeben, den er von den „Schwarzen“ gerettet hat, damit niemand erfährt, dass er ein Kind mit einer Frau des feindlichen Nachbarlandes hat.

Can setzt seinen Sohn somit ungewollt den Vorurteilen über Juden aus und zwängt ihm so die Rolle eines Außenseiters auf. Andri klammert sich an seine Liebe zu Barblin, unwissend, dass diese seine Halbschwester ist. Als Barblin und Andri heiraten wollen, verbietet Can ihnen das, da sie Halbgeschwister sind. Andri macht aufgrund seines Unwissens sein Judentum dafür verantwortlich. Als ihm mitgeteilt wird, dass er gar kein Jude sei, weigert er sich, dies zu glauben, dies wird ihm zum Verhängnis, als die „Schwarzen“ in Andorra einmarschieren und ihn aufgrund seines vermeintlichen Judentums hinrichten.

 

„Toll gespielt“, so der Kommentar einer Schülerin.

Am Ende des Stückes erhielt die Gruppe viel Applaus, da den Schülern die Vorführung sehr gut gefallen hat.

 

Klasse 9a, Levin Häfele und Melissa Göthling