Oktober
Mo Di Mi Do Fr Sa So
25 26 27 28 29 30 01
02 03 04 05 06 07 08
09 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 01 02 03 04 05
Realschule Obersulm
Pestalozzistraße 37
74182 Obersulm

07134-3684

Top 10 Updates

Zeige nur:Schule
Montag, 24.07.2017 (87 Tage alt)

Politik (er)lebt! - Schüler Mentoren Programm


Die SchülerInnen der 8c werden Schülermentoren für Politik


Wir, die Klasse 8c der RSO, haben als erste Klasse dieser Schule am Schülermentorenprogramm Politik teilgenommen. Mit diesem Programm sollen Schüler zwischen 14 und 18 Jahren für Politik interessiert werden, sich intensiv mit einem Thema beschäftigen und anschließend, als Schülermentoren, ein selbstgewähltes Projekt an der eigenen Schule umsetzen. Wir haben uns mit dem Thema „Diskriminierung“ beschäftigt, sind dazu extra in das Studienhaus Wiesneck im Schwarzwald gefahren und haben an einem dreitägigen Seminar teilgenommen.

 

Der 1. Tag

 

Unser Ausflug in das Studienhaus Wiesneck für das Politikseminar begann am 15. Mai 2017 um 7:55 Uhr am Bahnhof Willsbach. Von dort aus sind wir mit der Bahn zum Hauptbahnhof Karlsruhe gefahren. Schon nach kurzer Zeit konnten wir in den ICE umsteigen, mit dem ICE sind wir dann bis zum Freiburger Hauptbahnhof gefahren. Von dort aus sind wir wieder in eine Regionalbahn umgestiegen, an der Haltestelle „Himmelreich“ sind wir ausgestiegen. Nach einem Fußmarsch von ca. 1,5 km hatten wir das Studienhaus Wiesneck erreicht. Dort bekamen wir zuerst unsere Zimmerschlüssel. Nachdem wir unser Zimmer besichtigten, bekamen wir eine kurze Einweisung, dann ging es auch schon zum Mittagessen. Nach unserem gemütlichen Mittagessen hatten wir eine Stunde Mittagspause.

Danach startete der erste Teil unseres Seminars. Wir spielten ein Rollenspiel, bei dem jeder den Charakter einer bestimmten Person verkörperte, und Fragen zum Thema Diskriminierung für diese Person beantwortete. Nach dem Rollenspiel wurden wir in unterschiedliche Gruppen eingeteilt und spielten ein Quiz rund um das Thema Diskriminierung. Die Fragen waren in unterschiedliche Themen eingeteilt. Es gab die Themen Armut, Homosexualität, Fremdenfeindlichkeit und Gleichberechtigung von Mann und Frau. In Gruppen beschäftigten wir uns mit diesen Themen. Wir bekamen einen Text, mit dessen Hilfe wir eine Rede schreiben und Demonstrationsplakate gestalten mussten. Am Ende des heutigen Seminars machten wir noch eine Reflexion. Um 18:00 Uhr ließen wir uns unser Abendessen schmecken, und schauten einen Film an, ehe der erste Tag zu Ende ging.

 

Der 2. Vormit-(Tag)

 

Am Dienstag war der Leiter des Hauses, Ulrich Eith, bei uns zu Besuch im Studienhaus Wiesneck. Ganz am Anfang hat er uns ein Bild aufgelegt, auf dem ein weißer Mann, der zu einem jüngeren schwarzen Mann sagt, dass er dahin zurück soll, wo er herkomme, zu sehen ist. Der Farbige antwortete aber, was er in Dortmund solle. Anschließend haben wir diskutiert und festgestellt, dass viele Menschen denken, dass sobald man eine andere Hautfarbe hat, der Mensch kriminell oder Ausländer ist. Dann wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Die Einen waren Zitronen und die Anderen waren Orangen. Jede Gruppe musste Argumente sammeln warum sie besser waren als die Anderen. Nachdem wir fertig waren, haben wir einige Informationen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bekommen. Vor dem Mittagessen haben wir uns dann in die Rolle verschiedener Politiker begeben und haben über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) unterhalten und diskutiert.

 

Der 2. Nachmit-(Tag)

 

Das Seminar begann um 14:30 Uhr. Diesmal wieder zusammen mit Julian Schärdel und Fr. Rosenzweig, einer weiteren Mitarbeiterin. Zum Einstieg gingen wir raus und spielten „Evolutions-Schnick-Schnack-Schnuck“ um wieder etwas wach zu werden. Danach gingen wir wieder in den Seminarraum, dort bekamen wir Blätter und Filzstifte womit wir in Gruppen wahre  Mobbinggeschichten bearbeiten mussten. Als wir damit fertig waren stellten wir sie vorne vor. Wir redeten noch einmal mit Julian und Fr. Rosenzweig über die Mobbingberichte und sie erläuterten uns das Thema „Mobbing“ genauer. Vor einer kleinen Pause bestimmten wir noch die Moderatoren, Jule und Laura und als Fr. Utz ankam, welche freiwillig aus Freiburg zu uns kam, redeten wir ausführlich über das Thema Homosexualität. Sie erzählte uns etwas über den Verein „Fluss e.V.“ und beantwortete uns unsere Fragen. Als wir uns genügend informierten bedankten wir uns bei Fr. Utz und sie ging.

 

 

Am dritten Tag haben wir uns Gedanken über die Projekte gemacht, die wir durchführen wollten. Wir haben beschlossen, folgende Aktionen durchzuführen:

·        Einen Bericht für die Homepage der RSO schreiben;

·        eine informative Stellwand zum Thema Diskriminierung aufstellen;

·        eine Umfrage zum Thema Diskriminierung durchführen, auswerten und die Ergebnisse ausstellen.

 

Auf der Infowand haben wir folgende Fragen beantwortet:

·        Was ist Diskriminierung?

·        Welche Arten von  Diskriminierung gibt es?

·        Wie fühlt man sich wenn man diskriminiert wird?

·        Fallbeispiele

·        Was kann man gegen Diskriminierung tun?

Die Stellwand mit den Informationen steht im Aufenthaltsraum unserer Schule, wo sie von allen Schülerinnen und Schülern eingesehen werden kann.

 

Daneben sind auch die Ergebnisse unserer Umfrage zum Thema „Wir sind die RSO“ in Verbindung mit Diskriminierung ausgestellt. Ziel war es, darzustellen, wie heterogen unsere Schule ist. Trotz der großen Unterschiedlichkeit der SchülerInnen unserer Schule kommt es wenig zu Konflikten.

Für die Umfrage sind wir meist in dreier Gruppen in die Klassen Fünf bis Neun gegangen (die zehnten Klassen waren bereits vom Regelunterricht befreit) und erzählten ihnen, wieso wir die Umfrage machten, dann teilten wir die Blätter aus. Die Schüler haben die Umfrage sofort ausgefüllt, damit wir sie gleich wieder mitnehmen konnten. Leider haben manche Schüler die Umfrage nicht gewissenhaft ausgefüllt, sondern Quatschantworten gegeben. Diese haben wir dann später wieder aussortiert.

Manche SchülerInnen waren krank, es war leider nicht möglich, diese nachträglich zu befragen. Auch wurden manche Fragen nicht von allen verstanden oder ausgefüllt.